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Fakten und Historie

SinnLeffers
im Zeichen der Tradition

Markenmode von Top-Labels
und Designer

SinnLeffers 1 Unternehmen

SinnLeffers Über 115 Jahre

SinnLeffers 22 Filialen

SinnLeffers 1.800 Mitarbeiter

Sinnleffers ca. 2 Mio. Kunden

SinnLeffers Top Services

SinnLeffers Über 500 Marken

SinnLeffers Auszeichnungen

Im Zeichen der Tradition

Der Ursprung der SinnLeffers GmbH reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Angefangen hat die wechselvolle Geschichte der beiden Unternehmen Sinn und Leffers mit dem traditionellen Wanderhandel. Sogenannte ‚Kiepenkerle’ zogen damals mit ihrem Angebot in Körben („Kiepen“) auf dem Rücken von Ort zu Ort und boten ihre Waren an. So auch Johannes und Friedrich Sinn, die von Sauerland bis Ruhrgebiet und Rheinland unterwegs waren, um dort ihre Stücke und Kurzwaren zu verkaufen. Bald darauf unternahmen Johannes Sinn und seine Söhne erste Gehversuche im stationären Einzelhandel, als sie ihre Verkäufe auch in den Lagerstätten vornahmen.

 

 

Fast ein Jahrhundert, Mode auf Expansionskurs

1850


Johannes und Friedrich Sinn eröffneten in Köln eine kleine "Kurzwarenhandlung en detail Gebr. Sinn", die auch "Strumpf- und Holzwaren" führte. Sie ist der Vorläufer der später folgenden, insgesamt 36 Sinn-Modehäuser. Köln wurde im Laufe der Zeit Sitz der Hauptverwaltung.

1894


Die Brüder Heinrich und Carl Leffers starteten ihre kaufmännischen Aktivitäten durch die Gründung ihres Textilkaufhauses in Delmenhorst mit einem Kapital von 3.000 Mark. Ihre damals revolutionäre Geschäftsidee: Feste Preisauszeichnungen anstelle des üblichen Preisaushandelns.

1900


Die Söhne von Johannes Sinn beteiligten sich wesentlich an der Gründung des Einkaufs- und Dienstleistungsverbundes Westdeutsche Handelsgesellschaft (WHG) als Einkaufsvereinigung. Über die WHG waren die Firmen als größte Anschlussunternehmen fortan partnerschaftlich verbunden.

1900


Durch die Fusion der Leffers AG mit der Sinn AG entstand eine neue gemeinsame Aktiengesellschaft unter der Regie des neuen Eigentümers, der Schickedanz-Gruppe, zu der auch Quelle gehörte. Die SinnLeffers AG verfügte damals über 46 Häuser bei einem Umsatzvolumen von rd. 1,7 Mrd. DM und einer Verkaufsfläche von rd. 255.000qm.

2001


Der KarstadtQuelle-Konzern erwarb die Aktienmehrheit an der SinnLeffers AG. Aufgrund von Sortimentsüberschneidungen von bis zu 70% im nahezu gleichen Preis-Segment wie Karstadt verlor SinnLeffers sein klares Profil – bedingt durch den Zentraleinkauf.

2005


Karstadt verkaufte schließlich SinnLeffers an die DIH Deutsche Industrie Holding. Mit dem ehemaligen Wella-Chef Peter Zühlsdorff als neuen Eigentümer erhielt das Unternehmen endlich wieder einen sehr unternehmerisch und langfristig orientierten Investor, der an das Unternehmen glaubte und den Mitarbeitern Hoffnung gab

2006 / 2007


Die beiden Geschäftsführer Patrick Feller und Karsten Oberheide übernahmen die Verantwortung für das angeschlagene Unternehmen.: Im Zuge der Restrukturierung veränderten die neuen Gesellschafter im Juli 2006 die Gesellschaftsform. Die bisherige Aktiengesellschaft wurde in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt.

2008


Die DIH wurde durch Kauf der HMD-Anteile alleiniger Eigentümer des Unternehmens. Drei Jahre wurde gekämpft, neue Strategien entwickelt, alte Werte wiedererweckt, in Filialen investiert und seitens des Personals verzichtet um das Unternehmen wieder aus der Verlustzone zu führen. SinnLeffers meldete beim Hagener Amtsgericht das Insolvenzplanverfahren in Eigenverantwortung an. Für 23 Verlusthäuser wurden die Mietverträge gekündigt, für die verbleibenden 24 konnten bessere Konditionen ausgehandelt werden.

2009 / 2010


SinnLeffers erwirtschaftete mit einem Umsatz von 300 Millionen Euro ein Ebit von über 6 Millionen Euro. Der Turnaround war erfolgreich.

2011


Die Filialen Dresden und Bochum-Ruhrpark wurden umgebaut und in neuem Design und auf neuer Fläche wieder eröffnet. Im Frühjahr 2012 folgte die Filiale Lüdenscheid.

2011


Im August fand der große SinnLeffers Tag in Essen statt. 2.000 Mitarbeiter aus 24 Standorten wurden in das Essener Kolloseum eingeladen um dort gemeinsam die SinnLeffers Markenwerte präsentiert zu bekommen. Die großzügige Veranstaltung war gleichzeitig ein Dank an die Belegschaft für die Treue und Leiden der vergangenen schweren Jahre.

2012


In Kassel wurde eine weitere exklusive Designer-Abteilung für Damen mit einem deutlich höherpreisigen Sortiment eröffnet. Marken wie Armani, Cinque, Strenesse Blue und Princess Hollywood werden hier in einem eigens konzipierten hochwertigen Shopkonzept der mode- und trendbewußten Kundin präsentiert. Nach Bonn, Bielefeld, Aachen, Trier und Koblenz ist dies die 6. Designerabteilung aller Filialen.

2013


Die Familie Wöhrl erwarb zu 100% die Anteile von der DIH. Die erweiterte Unternehmensgruppe Wöhrl umfasst nun 60 Modehäuser, beschäftigt 4.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 600 Millionen Euro. Die beiden etablierten Marken Wöhrl und SinnLeffers bleiben erhalten.

2014


Zum 01. August 2014 wird Friedrich-Wilhelm Göbel neuer Geschäftsführer von SinnLeffers. Der bisherige SinnLeffers Beirat übernimmt damit die kaufmännische Leitung und alleinige Geschäftsführung der SinnLeffers GmbH.

2015/16


SinnLeffers ist erstmalig aufgrund seines ausgezeichneten Personalmanagements mit dem Zertifikat „Deutschlands Top Arbeitgeber“ belohnt worden. 2016 erhält SinnLeffers erneut das Zertifikat „Deutschlands Top Arbeitgeber“.

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